Bürgerbeteiligung

Unter der Leitung des Moderationsbüros Dewey Muller ist der Startschuss zum spannenden Teil des sogenannten HELIOS FORUMs, der Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Helios-Geländes, gefallen. Auftaktveranstaltung und Auslosungsphase sind vorbei, der Beginn der Werkstätten steht vor der Tür. Vier Gruppen zu vier unterschiedlichen Themenfeldern wurden ausgelost: “Handel”, “Bildung”, “Wohnen, Kultur und Kreativwirtschaft” und “Zentralität”. In allen Workshops sind BI-Mitglieder vertreten – wir treten dort mit dem klaren Ziel an, ein Einkaufszentrum auf dem Helios-Gelände zu verhindern!


Termine der Bürgerbeteiligung

Zeitplan der Informations- und Werkstatttermine:

Öffentliche Auftaktveranstaltung

Donnerstag, 1. Dezember 2011, von 19:30 bis 21:30 Uhr

Protokoll Auftaktveranstaltung (PDF-Dokument)

Anmeldephase:

1. Dezember – 31.Dezember 2011

Auslosung und Benachrichtigung der Teilnehmer/-innen: Mitte Januar

Erste Werkstatt (zweitägig)

Berufskolleg Ehrenfeld

Weinsbergstraße 72

50823 Köln – Ehrenfeld

Freitag, 3. Februar 2012, von 15:30 bis 19:30 Uhr und

Samstag, 4. Feburar 2012, von 10 bis 15 Uhr. Von 16.00 bis 18.00 Uhr wird am selben Ort das Zwischenergebnis des ersten Bürgerworkshops präsentiert und zur Diskussion gestellt. Das ist die erste Möglichkeit für die Nicht-Workshop-Teilnehmer, live Ihre Anregungen einzubringen. Und für die BI ist es wichtig hier Eure Meinung zu hören, um sie im weiteren Verfahren zu berücksichtigen.

Zweite Werkstatt (Vertiefungswerkstatt)

Samstag, 24. März 2012, von 10 bis 19 Uhr

Öffentliche Abschlussveranstaltung (Ergebnispräsentation)

Dienstag, 5. Juni 2012, von 19 bis 21 Uhr


Links:

Die offizielle Seite der Stadt Köln zum sogenannten HELIOS FORUM – der Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Helios-Geländes

Eine sehr fundierte Kritik am Verfahren wird auch in einem “Offenen Brief” an die Lenkungsgruppe geäußert.

Mehr Informationen zur Bürgerbeteiligung auf unserer Website. Unser Konzept zur Bürgerbeteiligung (Stand Januar 2011) findet Ihr hier.


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6 Antworten zu Bürgerbeteiligung

  1. Pingback: Einladung zur Versammlung der Bürgerinitiative am 22.Februar | Bürgerinitiative Helios

  2. Götz und Beatrice von Bernuth schreibt:

    Keine weiteren Konsumtempel! Wir brauchen Bildungsstätten, Begegnungszentren für Menschen aus aller Welt, Kulturräume für Kunst und Musik, Proberäume für Künstler und Musiker! Und all das in einer Bauweise, die Ehrenfeld und Köln Ehre macht!

    • Faust schreibt:

      Sonst noch Wünsche? Ständig dieses naive Gutmenschentum! „Keine Konsumtempel“, wenn ich das schon lese. Was erwarten Sie? Köln ist eine Großstadt und kein Dorf. Sie wächst dazu noch stetig. Meinen Sie etwa allen ernstes, dass auf lange Sicht alles genau so bleibt wie es ist? Und Sie haben mit Konsum natürlich nicht viel am Hut? Seien Sie doch einfach ehrlich zu sich selbst.

      Mit Begegnungszentren, Kulturräumen (was auch immer man darunter verstehen soll) und Proberäumen wird man den Bedarf von verhältnismäßig wenigen Menschen befriedigen können. Und so ein EKZ ist nun mal für Alle. Ich verstehe den Aufschrei der Empörung nicht ganz. Meinen Sie etwa durch’s rummaulen erreichen Sie etwas? Setzen SIE sich doch aktiv für die von Ihnen genannten Projekte ein, anstatt ein anderes Projekt schlecht zu reden.

      • Andreas Lemke schreibt:

        Hallo Faust, Sie haben recht: Köln IST eine Großstadt mit einer hervorragenden Infrastruktur in der City, von Ehrenfeld in nur fünf bis zehn Minuten erreichbar (Fahrrad oder Bahn). Dort kriegt man alles, was man braucht. Und nein: die BI Helios ist nicht der Ansicht, dass alles so bleiben soll, wie es ist. Veränderungen sind gut, sie müssen nur in die richtige Richtung zeigen. In den USA – dem Stammland der Shopping-Mall – beginnen die Einkaufszentren zu sterben. Warum also hierzulande auf ein Auslaufmodell setzen? Und ja: Nur rummaulen ist Mist. Deshalb haben wir auf dieser Website Dutzende von Ideen für das Helios-Gelände entwickelt. Schauen Sie doch einmal genau hin. Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass das hier die Website der EKZ-Gegner ist. Wenn Sie sich also stark machen für eine Shopping-Mall, besuchen Sie doch die Seite der EKZ-Befürworter – wenn Sie eine finden …

  3. shadow schreibt:

    Ich stehe den Zielen der BI ja durchaus aufgeschlossen gegenüber.Letztlich entscheidet aber der Investor, je puristische die Ablehnung formuliert wir, desto geringer wird der Erfolg sein. Nur mit der Ansiedlung sozialer Projekte wird sich der Investor kaum abfinden. Als bitte realistische Ziele formulieren.

  4. Kamil Albrecht schreibt:

    Ich gebe Götz und Beatrice Recht!! Wozu nochmal 30.000m² Verkaufsfläche wenn die Venloer Straße das nebenan schon hat? Eine verdopplung der Verkaufsfläche erscheint mir unsinnig, wo doch Köln City alles im Überfluss hat und das noch in extremer Erreichbarkeit (min. alle 10 min.)

    Gerade für die Jugend wäre es sinnvoll, Ihnen Möglichkeiten zu geben sich musikalisch zu entfalten, anstatt auf der Straße rumzulungern auf dumme Gedanken zu kommen oder schlimmeres. Proberäume und Ateliers gibt es eher zuwenige als Zuviele! Das Underground ist eine von zwei Institutionen die es sonst so in Köln nicht mehr gibt. Dort treffen sich Menschen die sonst fast nirgends mehr hingehen können um „Ihresgleichen“ zu treffen. Und was als nächstes? Die LMH evtl? -.- Das Gelände sollte immer noch groß genug sein für Büroräume und deutlich kleinere Verkaufsfläche als geplant, dafür werden die kulturellen Einrichtungen stehen gelassen. Das wäre ein Treffen in der Mitte.

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