Bebauungsplan Heliosgelände

2017 legte die Verwaltung der Stadt Köln dem Stadtentwicklungsausschuss (STEA) erstmalig eine Beschlussvorlage vor, die seinerzeit aber keine Mehrheit in diesem Gremium fand. Zu eklatant wich diese Vorlage von den Festlegungen von Leitbild und Kodex ab (siehe hierzu weiter unten den Blogbeitrag „Update – Leitbild und Kodex“).

Nun, nach fast 10 Jahren seit dem Bürgerbeteiligungsverfahren lag dem STEA eine nur wenig überarbeitete Fassung der Beschlussvorlage zur Abstimmung vor. Nach wie vor finden sich nicht akzeptable Punkte in der überarbeiteten Fassung. Der Stadtentwicklungsausschuss hat die Vorlage an die Bezirksvertretung (BV) Ehrenfeld weitergeleitet. Sie soll endgültig als beschlossen gelten, wenn sich die BV diesem Votum anschließen sollte.

Auf der kommenden Sitzung am 26.04.2021 steht die Entscheidung auf der Sitzung der Bezirksvertretung an. Daher haben wir die wichtigsten Punkte, unsere Kritik und die zugehörigen Unterlagen und Links in einer weiteren Broschüre Bebauungsplan Heliosgelände zusammengefasst.

Auf unserer Webseite unter Material > Plakate, Flyer und Broschüren
und hier zum Download (PDF)

Titelseite der Broschüre "Bebauungsplan Heliosgelände". Schriftzug: Jetzt müssen Leitbild und Kodex umgesetzt werden. Zwei Ausschnitte zweier verschiedenen Entwurfsplanungen für das Heliosgelände. Logo der BI Helios mit dem Heliosturm.
Titelseite der Broschüre zum Bebauungsplan Heliosgelände (April 2021)

Mit dieser Broschüre möchte die BI-Helios einen Beitrag dazu leisten, dass die herausragende Bedeutung, die dem Beteiligungsverfahren von allen „Seiten“ über die Jahre hinweg immer wieder attestiert wurde, am Ende des Prozesses nicht durch Entscheidungen konterkariert wird, die den Ergebnissen dieses langen Prozesses gänzlich widersprechen.

Gleichzeitig hoffen wir, dass wir mit der Broschüre die ehrenamtliche Arbeit sowohl der politischen Entscheider*innen unterstützen können, die sich neu in das Thema „Helios“ einarbeiten, als auch derer, die sich während der zurückliegenden Jahre zudem auch mit zahlreichen anderen Projekten des Veedels bzw. der Stadt auseinandersetzen mussten.

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