Architektenwettbewerb für Heliosschule abgeschlossen

Ansicht Vogelsanger Str.    Modell Heliosschule

Am 17. und 18. Juni widmete sich eine 19-köpfige Jury jeweils ganztägig der schwierigen Aufgabe aus 27 Wettbewerbsteilnehmern den geeignetsten Entwurf für den Bau der inklusiven Universitätsschule auf dem Heliosgelände zu ermitteln. Im Sinne einer kontinuierlichen Bürgerbeteiligung konnte Almut Skriver aus der Stadtentwicklungsgruppe der BI in diesem Verfahren die Jury kompetent beraten. Auch sie ist vom Siegerentwurf des Kölner Büros Schilling Architekten überzeugt, da er zahlreiche Aspekte der im Kodex zusammengefassten Ergebnisse des vorangegangenen Bürgerbeteiligungsverfahrens berücksichtigt:

Zum einen bietet dieser Entwurf einen sehr geeigneten Rahmen für das besondere pädagogische Konzept der IUS, indem er das für die Schule erarbeitete Raumkonzept ohne Einschränkungen umsetzt. Zum anderen gewährleisten die Architektur des Gebäudes und die Platzierung der Nutzungsbausteine die geforderte Öffnung der Schule zum Quartier.

So erlaubt der großzügige Durchgang an der Vogelsangerstraße eine gut wahrnehmbare und einladende Durchwegung des Geländes an dieser Stelle. Gleichzeitig ermöglicht die Platzierung des Werkstatt- und Musikbereichs im EG an der Vogelsangerstraße ebenso eine Verbindung zum angrenzenden Kulturbaustein an der Heliosstraße wie die an der Ecke des Schulgebäudes geplanten Räumlichkeiten einer Schülerfirma. Der doppelgeschossige Mensa/Aulabereich an der „Innenseite“ des Gebäudes lässt die Gleichwertigkeit der Gebäudeseiten erkennen und unterstützt die Belebung des öffentlichen Platzes im Inneren des Heliosgeländes.

Das Konzept der zahlreichen Innenhöfe auf den unterschiedlichen Ebenen bewirkt nicht nur eine gute Belichtung der innenliegenden Teile des Gebäudes, sondern lässt zudem eine Gestaltung von begrünten (Dach-)Terrassen zu.

Die BI bemüht sich aktuell darum, dass das Büro Schilling Architekten ihren Siegerentwurf im Rahmen des Heliosfestes (29./30. August 2015) in der DQE-Halle den Ehrenfelder Bürger*innen präsentiert und erläutert. Nähere Informationen folgen!

Bis 31. Juli 2015 sind die Ergebnisse des Wettbewerbs öffentlich ausgestellt:

Ausstellung

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